Vortragende auf dem Fachkongress

Übersicht der Referenten


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Dr. Isabel Höfer

arbeitet seit 2014 an der Technischen Universität Hamburg am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft und leitet dort die Arbeitsgruppe „Thermische Biomassenutzung“. 

Frau Isabel Höfer ihren Master (M.Sc.) in dem Fach Chemie an der Universität Siegen abgeschlossen. Ihre Dissertation mit dem Titel „Vollständige thermochemische Umwandlung naturbelassener und additivierter biogener Festbrennstoffe“ hat sie im Jahr 2019 an der Technischen Universität Hamburg vollendet. 

Derzeit forscht sie in ihrer Rolle als Oberingenieurin des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft auf dem Gebiet der Reduzierung von Feinstaubemissionen bei der Biomasseverbrennung durch die primäre Maßnahme der Additivierung.  

Erste Forschungsergebnisse am Institut konnten bereits zeigen, dass durch den Einsatz des Additivs Kaolinit, ein mineralisches Aluminiumsilikat, in einer Konzentration von 0,5 Mas.-% die Feinstaubemissionen bei der Holzpelletverbrennung um etwa 70 % reduziert werden können. Derzeit analysiert Isabel Höfer weitere Möglichkeiten Additive in die Biomasseverbrennung einzubringen und identifiziert das Potential der Schadstoffreduktion (PM, CO, NOx, …) von weiteren Biomassen wie Holz-Stroh-Mischungen.  

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Niels Kirstein

ist seit Ende 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich
Bioenergiesysteme am Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) tätig.

Er absolvierte den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Universität Leipzig. In seinem Masterstudiengang an derselben Alma Mater studierte er Betriebswirtschaftslehre mit dem Fokus Nachhaltigkeitsmanagement und Energiewirtschaft.

Neben Praktika im ITBereich sammelte er Arbeitserfahrungen als wissenschaftliche Hilfskraft, u. a. am Lehrstuhl für energiemanagement und Nachhaltigkeit.

In seiner Masterarbeit in Kooperation mit der Stadtwerke Leipzig GmbH untersuchte Niels Kirstein alternative Varianten der Fernwärmeversorgung der Stadt Leipzig.

Sein Forschungsschwerpunkt am DBFZ liegt insbesondere auf Märkten und Anwendungen von Biofestbrennstoffen.


Darüber hinaus engagiert sich Niels Kirstein als Experte in nationalen und internationalen Normungsgremien zur Standardisierung von Festbrennstoffen.

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Jan H. Kramb

09.1989 – 01.1993: TSP Electronic GmbH, Simmern/Hunsrück - Ausbildung zum Kommunikationselektroniker
Fachrichtung Informationstechnik mit Abschluss IHK

10.1995 – 06.2002: Fachhochschule FH Bingen, Bingen/Rhein - Studium VerfahrenstechnikStudienschwerpunkt - Energie- und Versorgungstechnik
Abschluss: Dipl.-Ing. (FH) - Thematik der Diplomarbeit: „Systemtechnische Optimierung einer Holzverstromungsanlage“

seit 2009: Anerkannter Gebäudeenergieberater und Auditor BAFA und eingetragener Gebäudeenergieberater Energieeffizienzexpertenliste WG und NWG

seit 2012: Mitarbeit im Techn. Ausschuss Abgasanlagen VSE im BDH

seit 2017: Ehrenamt, Schatzmeister des Landesverbandes RLP des GIH Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker e.V.

Marcus Kühling

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)

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M.Sc. Piotr Lazik

Herr Lazik ist ein Bau- und Betoningenieur, E-Schein-Inhaber und Mitglied des Verbandes Deutscher Betoningenieure (VDB). Herr Lazik beschäftigt sich besonders mit der Betontechnologie und Verbesserung der Dauerhaftigkeit des Betons. Sein Forschungsgebiet ist die Suche nach der Anwendung von Biomasse im Beton, und die Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei der Zementproduktion. 

Seine praktische Erfahrung hat er auf der Baustelle gemacht. Er war für das Projektmanagement (Analyse, Planung, Beratung und Durchführung) zuständig. 

Danach hat er die Arbeit in der öffentlichen Baustoffprüfstelle an der Hochschule für Technik Stuttgart angefangen. Er hat deutschland- und europaweit die Qualität des Betons als Betonfremdüberwacher kontrolliert. Sein Aufgabengebiet war die Prüfung der mechanisch-technologischen Qualität mineralischer, metallischer und organischer Baustoffe. Des Weiteren befasste er sich mit der Überwachung von Bauarbeiten, Produktherstellung und Gebäudereparaturen. Die Erstellung von Konformitätsnachweisen von Bauprodukten gemäß nationalen und internationalen Vorschriften zählen ebenfalls dazu. Er war in Deutschland, England, Polen, Finnland und Litauen tätig.

Die praktische Erfahrung hat sich auf die Forschung übertragen. Seit März 2019 ist er an der Universität Stuttgart als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Der Verantwortungsbereich liegt in allen wissenschaftlichen Projekten für die betontechnologische Optimierung der Betonrezepturen sowie der Dauerhaftigkeit der Betone. Er betreut Bachelor- und Masterarbeiten und trägt die Vorlesung Betontechnologie für die Masterstudenten vor.