Jetzt noch anmelden! 20. Fachkongress für Holzenergie vom 22.- 30. September 2020

Rückblick: Eröffnungstag - Dienstag, 22. September 2020

Zum 20. Jubiläum ist der Fachkongress Holzenergie gestern im digitalen Format gestartet. Aktuell politische Themen wurden in der gestrigen Eröffnungs-Session „Wirtschaftsmotor Holzenergie - klimafreundlich aus der Krise“ diskutiert. Im Anschluss wurden das Thema „Handel, Märkte & Altholz bespielt. Insgesamt wurden den Teilnehmern des ersten Kongresstages acht qualitative Vorträge präsentiert.


Ausblick: Ihre Teilnahme an 5 weiteren Kongresstagen 

Seit dem 22. September 2020 findet der 20. Fachkongress Holzenergie als Leitveranstaltung des bundesdeutschen Holzenergiemarktes statt. Ziel des Fachkongresses ist es, den Branchenvertretern einen aktuellen Sachstand über die vielfältigen Gesetzesinitiativen zu geben und entsprechende Handlungsempfehlungen im Plenum zu diskutieren, aktuelle Marktentwicklungen und Projektbeispiele vorzustellen sowie einen breiten Raum für den Erfahrungsaustausch und persönliche Gespräche zu bieten. Nutzen Sie Ihre Chance und buchen Sie jetzt Ihr individuelles Kongresspaket. Insgesamt 5 Veranstaltungstage stehen Ihnen noch bevor; darunter unsere Special-Session zum Thema "Holzenergie als Partner im Risikomanagement durch Schadholzverwertung"


Special-Session, Freitag, 25. September 2020

Der Klimawandel schlägt auch im Wald voll durch. Dürren, Käferkalamitäten und ungekannte Waldbrände sind nur drei Symptome des fortschreitenden Klimawandels. Das Ergebnis sind Unmengen an Schadholz, dass stofflich nicht mehr genutzt werden kann. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) schätzt Flächen von mindestens 180.000 ha im Jahr 2019 in Deutschland, die von Schadereignissen betroffen sind. Was mit dem ganzen Holz geschehen soll ist teilweise fraglich. Die Preise sind im Keller und die Absatzwege stocken.

Eine Lösungsoption bietet die energetische Verwertung. Die Special Session „Holzenergie als Partner im Risikomanagement durch Schadholzverwertung“ widmet sich diesem Lösungsansatz und zeigt Optionen und Konzepte auf, wie man die Chancen der Krise nutzen kann.

Sebastian Henghuber von der MW Biomasse AG startet die Session mit den Optionen, die sich für Schadholzsortimente durch regionales Wärme-Contracting aus Waldbesitzerhand ergeben können. Im Anschluss daran stellt Johannes Röhl von der Wittgenstein-Berleburg‘sche Rentkammer aus Sicht eines Großprivatwaldes dar, inwieweit die verfügbaren Potentiale in die energetische Nutzung abfließen können. Silvio Mergner spannt diesen Bogen weiter und skizziert das Bild aus bayerischer Sicht in Bezug auf die Bayerischen Staatsforsten sowie welche Rolle diese Verwertungsschiene im betrieblichen Risikomanagement spielt und welchen Einfluss das Schadholz auf die Geschäfte hat.

Abschließend schauen wir über die Grenze nach Österreich, wie unser Nachbarland mit der aktuellen Situation umgeht. Christoph Pfemeter geht auf die sich ergebenden Chancen der aktuellen Situation ein und zeigt auf, welche Lösungswege erfolgversprechend sind.